Die letzten Kommentare
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Unseren beiden Platzierten herzlichen Glückwunsch. Ein schöner Erfolg für Euch…
2012-04-14 07:47:14
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Ich muss mich leider als Natur-Banause outen, ich weiß noch…
2012-03-16 20:41:35
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Das Buch hat eine Top-Qualität, selbst auf einem großen Monitor
2012-02-02 18:43:40
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hei, was ist denn das für eine Spinne? Gibt es…
2012-01-22 18:46:15
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Hallo Nicole und der Rest der Truppe. Konnte leider nicht…
2012-01-16 17:15:44
Archiv
Am Sonntag gegen 14:00 Uhr verließen wir Amsterdam. Mit dem Zug begann die spannende Rückreise nach OWL. Einigen von uns sah man die Strapazen der letzten Tage an. Doch so manch Anderer fühlte sich auch leicht beschwingt. Woran dies lag konnte man nicht so genau sagen. War es die Freude, die Heimat wieder zusehen (ich freute mich jedenfalls darauf meine daheimgebliebene Frau und meine Tochter bald wieder zu sehen), oder war es einfach der passive Konsum diverser Rauschgiftwolken, die uns in den letzten Tagen auf der Straße bei Jagt nach dem ultimativen Fotomotiv immer mal wieder entgegen geweht waren?
Gegen 14:10 Uhr fuhr der Zug mit uns dreizehn Fototouristen gen Deutschland ab. Es war eine fröhliche Runde. Wir unterhielten uns über die letzten Stunden, die Erlebnisse in Amsterdam, die Fotos, die Motive, das iPad und manch einem fielen auch die Augen zu.
Einige Zeit später wechselten wir den Zug und trafen einige Zugreisende wieder, die wir bei der Anreise schon getroffen hatten. Das der Zug leicht überfüllt war und eine kleine (für uns unwichtige) Verspätung hatte war zum Glück nicht schlimm, denn wir hatten (dank Lars) reservierte Plätze.

„Don’t drink and drive – smoke shit and fly“ dachte ich noch „Vielleicht hätten wir fliegen sollen? Wer weiß. Ich hatte gerade diesen Gedanken zu Ende gedacht als es neben mir bellte. Hundegebell nicht nur bei mir – nein wir alle wurden angebellt. Es war eine Polizeistreife - wir hatten Deutschland erreicht. An der nächsten Haltestelle wurden wir von der Polizei in Empfang genommen. Dreizehn Fototouristen wurden auf Drogen durchsucht. Es folgte eine Tortour sonder gleichen: Koffer wurden durchsucht, die Hunde bellten, nichts wurde gefunden. Wir wurden getrennt festgehalten, beteuerten unser Unschuld aber es half nichts, die Hunde hatten gebellt also hatten wir Drogen dabei - basta. Auch die körperliche Durchsuchung brachte nichts. Gegen 19:45 Uhr konnte ich dann endlich mal mein Frau anrufen und ihr mitteilen was passiert war. Worauf ich nur zu hören bekam: „Ist alles bekannt!“ – „Wie alles bekannt?“ – „Ja es kam in der Aktuellen Stunde. Der Polizei in NRW ist ein großer Schlag gegen das organisierte Verbrechen gelungen. Dreizehn als Fototouristen getarnte Drogenkuriere fielen der Polizei bei Einreise nach Deutschland in die Hände. Die Menge des festgestellten Rauschgiftes konnte noch nicht ermittelt werden. Die Reporter vermuten, dass die Menge zu groß ist, als das sie so einfach gewogen werden konnte.“ Na toll, wenn das unsere Chefs erfahren. Gegen Mitternacht kam dann endlich die Erlösung – alle Bluttests negativ, Durchsuchungen negativ. Muss wohl doch irgendwas an der Kleidung gewesen sein. Vielleicht hätten wir doch nicht so lange beim Bulldog auf der Terrasse sitzen sollen - um den Kiffern beim … zu zusehen. Na ja, Ende gut alles gut? Die Polizei entschuldigte sich für ihre fehlgeleiteten Hunde und setzte uns am Bahnhof samt Gepäck wieder ab. Und nun, alle Züge weg – na toll. Und was noch dazu kam war, das mich andauern jemand schubste.
Plötzlich saß ich wieder im Zug und Lars sagte zu mir: „Wach werden – wir sind gleich in Osnabrück und müssen umsteigen“. Und ich dachte nur: „Puh - alles nur geträumt – Glück gehabt. Dann kann ich mein Cannabis Starterkit morgen doch noch an den Start bringen…..“.
Der Verlauf der Geschichte ist frei erfunden, die dreizehn Fototouristen und ein Wochenende in Amsterdam gab es wirklich. Ich danke den beiden unbekannten Polizisten die im IC mitreisten und mich auf diese Idee brachten.
Ralf Tiemann
Weitere Informationen über Ralf Tiemann und seine Fotografie www.tiemann.name







