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Titelfoto von Ulrike Erdmann

Sonntag, den 13. Mai 2012 um 14:15 Uhr

"grün" Fotowettbewerb April 2012

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Das ausgewählte Thema des Fotowettbewerbs für April 2012 lautete "grün"!

Diesmal hat Michael Blome mit seinem Fotobeitrag den Wettbewerb gewonnen.

alt

Herzlichen Glückwunsch!

Alle Wettbewerbsfotos sind zu finden in der Galerie!

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Irgendwann kommt immer der Zeitpunkt an dem ein tolles Ereignis zu Ende geht.

alt
Unsere erfolgreiche Fotoausstellung "Zeit" im Mehrgenerationenhaus in Herford ist am 6.Mai 2012 zu Ende gegangen.

Ich blicke mit Stolz auf eine tolle Ausstellung zurück. Insgesamt haben rund 500 Besucher unsere Ausstellung gesehen und es gab viele positive Stimmen, nicht nur von den Bewohnern des Hauses auch von der Politik.

Die Finissage war eine sehr schöne Veranstaltung. Ich genoß noch Mal einen letzten Gang durch die Flure und ließ die Fotografien auf mich wirken.
Mittags wurde gegrillt, im Cafe des Mehrgenerationenhauses untermalte die Band "Vielsaitig" mit ihrer Musik anregende Gespräche und sorgte dafür, dass sich alle wohl fühlten.

Das Abhängen der Fotografien ging nach dem Mittagessen ziemlich schnell und unkompliziert. Alle packten mit an und im Nu war alles aufgeräumt.

Ich möchte mich hier noch Mal bei allen bedanken, die es möglich gemacht haben diese tolle Ausstellung auf die Beine zu stellen.

Insbedondere geht mein Dank an das Mehrgenerationenhaus Herford und deren Bewohnern.

Geschrieben von Ulrike

Samstag, den 12. Mai 2012 um 08:12 Uhr

Mit der Osning-Bahn nach Worpswede

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Worpswede, Künstlerdorf in Norddeutschland - ein schönes Ziel für einen Tagesausflug. Und wenn der dann noch mit einem alten, liebevoll restaurierten Schienenbus stattfindet, kann es ja nur gut werden.

Ich reise wieder mit dem Fototreff Bielefeld, 6 Mitfahrer sind wir heute. In Herford ist der Zug ein Geisterzug, nirgendwo angekündigt, keine Ansage - aber er hält pünktlich am vereinbarten Gleis.

Hey, das wird aber nicht gerade bequem für die nächsten 3 Stunden ist mein erster Gedanke, als ich in der 6er Gruppe meinen Platz gefunden habe. Ganz schön eng, 1964 war das Reisen noch nicht so komfortabel wie heute. Aber der Zug ist nicht ganz ausgebucht, wir können uns etwas weiter ausbreiten. Wir sitzen ganz am Ende und haben einen hervorragenden Blick auf die Gleise.

Zwischendurch müssen wir auf den Linienzug warten, eine gute Gelegenheit für Fotos in einer Perspektive, die man sonst ja eher nicht so hat. Wir bleiben von den häufigen Verspätungen der Bahn verschont, aber schließlich reisen wir auch mit einer Museumsbahn außerhalb aller Fahrpläne, pünktlich um 12 Uhr sind wir in Worpswede.

alt
Worpswede, ein altes Moordorf nördlich von Bremen, ist seit mehr als 120 Jahren eine Künstlerkolonie. Die Landschaft des Teufelsmoores hat viele Maler hergezogen. Wir machen mit einem von ihnen eine einstündige Stadtführung und erfahren Anekdoten über die, die vor vielen Jahren hier gelebt haben und ihre Zeichen hinterlassen haben, sei es ein rundes Haus, genannt Käseglocke, ein Kaffee- Kunst- und Logierhaus von 1927, von dem ich nie gedacht hätte, das es schon so alt ist, oder der Bahnhof von 1910, der im Jugendstil von Heinrich Vogeler erbaut wurde und an dem heute im Sommerhalbjahr der Moorexpress hält und heute eben auch unser Zug.


Nach der Führung stürzen wir uns in den Dorftrubel, es ist gerade Markt, eine Girl-Band singt, es gibt Bratwurst, Crepe und viele andere Leckereien und Kunsthandwerk. Nach einer kurzen Mittagspause auf dem Marktplatz wird es Zeit für den nächsten Programmpunkt, die Fahrt mit dem Torfkahn über die Hamme. Keiner hat mir vorher gesagt, dass das ganze in eine Wanderung ausartet, zumindest sind das die fast 3 km bis zum Anleger für mich. Nach einem Gewitterschauer auf der Hinfahrt ist die Sonne heraus gekommen, es ist warm geworden und ich bin fußmüde. Da kommt 1 Stunde im Kahn gerade recht.

alt
Gegen 17 Uhr sind alle Ausflügler zurück, der Zug kann das Nebengleis, auf dem er geparkt hab, wieder verlassen und uns am Bahnhof einsammeln. Diesmal sitzen wir ganz vorne und haben einen klasse Blick auf die Fahrtstrecke. Das Team der Osning-Bahn ist total nett, versorgt uns mit Essen und Getränken und beantwortet uns alle unsere Fragen - und wann kann man einem Lokführer schon mal so gut über die Schulter schauen. Die Stimmung im Zug ist blendend und die 3 Stunden vergehen schnell. Müde aber voller neuer Eindrücke und mit einigen Fotos im Gepäck steige ich in Herford wieder aus.

Autorin: Ute Bartels

Fotogalerie Worpswede 2012

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